Monat: Januar 2020

Folge 56: Laurie Anderson

Wir reden über die musikalische Performance Künstlerin Laurie Anderson und führen mal wieder eine eigene Performance auf. Cece erzählt außerdem von der Inszenierung „Kanon“ von She She Pop im Mousonturm Frankfurt, bei der sie selbst auf die Bühne musste/durfte. Das passt natürlich thematisch perfekt, denn auch wir erinnern in unserem Podcast Performances und führen, mit ironischer Distanz:), Reenactments davon auf. Viel Spaß also mit unserer Version von „Oh Superman“ – wie bei Cage dürfen unsere Hörer mitmachen:) Weiterlesen

Folge 55: Migrationsliteratur 2

Emmas Kollegin Bojana Malovic ist bei den AnalphabetInnen zu Besuch. Bojana ist Übersetzerin und Dolmetscherin und hat mit Emma zusammen Germanistik studiert. Sie arbeitet und lebt in Belgrad und ist bei vielen Vereinen aktiv. Unter anderem bei DAKUB, dem Belgrader DAAD Alumni Club. Emma und Bojana reden über die Migration von Akademikern, warum Leute nicht genug lesen und über die drei Sitzungen, die DAKUB in diesem Sommer organisiert hat. Unser erstes Thema war der transnationale Roman von Ilija Trojanow „Die Welt ist groß und die Rettung lauert überall“ (1996). Die zweite Autorin, Doris Byer, schreibt in ihrer kulturologischen Studie „Essaouira endlich“ (2004) über die Migration von Österreich nach Marokko. In der dritten Sitzung bearbeiteten wir wieder eine österreichische Autorin – die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. In ihrem Text „Strahlende Verfolger“ kritisiert sie die deutschen Auswanderer  und ihre „Leitkultur“ und ironisiert den großen deutschen Geist, der, in Bojanas Worten, im Ausland „sehr kleinlich“ erscheint. Viel Spaß mit der Folge! Weiterlesen

Folge 54: Migrationsliteratur 1

Emma bereitet einen Belgrader Workshop für ehemalige DAAD StipendiatInnen aus Serbien vor zum Thema Migrationsliteratur. Was könnte man da am besten lesen? Cece schlägt die Autobiografie von Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) „Mein Leben“ (1999) vor, dessen Leben nicht nur durch die erschütternden Erlebnisse im Warschauer Ghetto geprägt ist, sondern auch von den literarischen Entdeckungen wie Heinrich Böll oder Ulla Hahn. Aber was wäre unser Podcast ohne HipHop Bezug? Cece zieht als literarisches Migrationsbeispiel die Songs “Quotentürke” (2013) und “Aber” (2018) von dem deutsch-türkischen Rapper Eko Fresh heran. Weiterlesen

Folge 53: Trevor Noah & Stand Up Comedy Nigeria

CfFaust got the chance to meet Dr. Izuchukwu Ernest Nwankwo who teaches drama and theatre studies in Nigeria (Chukwuemeka Odumegwu Ojukwu University) and who is recently a Humboldt Fellow at University of Mainz. He investigates stand-up comedy in Nigeria, explains the importance of Nollywood and discusses the phenomenon of laughter as a locker room talk – a shared expierence between the performer and the audience, that is not meant to be for an outside audience, like the stage of social media. Talking about African stand-up comedy certainly brings Trevor Noah in the foreground! Daywalker!!!!! #standupunimz
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Folge 52: Grace Jones

Wir lesen die Memoiren „I’ll never write my Memoirs“ (2015) von der Performance Künstlerin Grace Jones und sind begeistert! Was für ein Leben! Aufgewachsen in Jamaika mit streng religiösen Eltern litt sie unter den Schlägen des gemeinen Stiefgroßvaters, bevor es endlich zu den Eltern in die USA ging. Ihre Karriere begann als Model in Paris, schließlich wurde sie durch Filme wie James Bond 007 (A View to a Kill, 1985) berühmt, und feierte ihren musikalischen Höhepunkt mit Songs wie „Pull up to the Bumper“  (1981) oder „Slave to the Rhythm“ (1985). Als Plus One von Andy Warhol auf der Hochzeit von Arnold Schwarzenegger feiern, Ikone des Disco Genres, Studio 54, Kunstobjekt von Jean Paul Goude, Keith Haring oder Helmut Newton. Wir zählen die Popkünstler auf, die sie heute kopieren und singen natürlich wieder ein paar Songs an:) Instagram: #performancepopmz
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