Monat: Mai 2020

Folge 70: Groupie Kathy und Jimi Hendrix

Wir lesen das Buch „Through Gypsy Eyes“ von Kathy Etchingham, die als Groupie der 1960er Jahre bekannt wurde. Aber was ist das überhaupt, ein Groupie? Die Autobiografie von Kathy liest sich eher wie eine Auflehnung gegen dieses Label und räumt auf mit den mysteriösen Todesumständen von Jimi, der wie viele andere Künstler, mit 27 gestorben ist. Kathy war u.a. mit Brain Jones (Rolling Stones) und Keith Moon (The Who) zusammen, wobei sie sich immer von dem Startrubel fernhielt. Wir vermuten, dass Kathy hier das Buch nutzt, um ihr Image nachträglich etwas seriöser zu gestalten, weshalb wir die Schilderungen teilweise für etwas verharmlost halten, dennoch eine sehr inspirierende und intelligente Frau. Ein flüssiger Text der jenen Freude machen wird, die in den Zeitgeist der 1960er abtauchen wollen.

Folge 69: Leonard Cohen

Folge 68: Janis Joplin

Wir lesen das Buch „Love, Janis“ von Laura Joplin, der Schwester von Janis Joplin. Ein tolles Buch, wenn man einen Gesamtüberblick über die Zeit der Hippie-Bewegung bekommen möchte. Am stärksten wird das Buch, wenn Laura von der gemeinsamen Zeit mit Janis berichtet. Schockierend, wie den Eltern irgendwann bewusst wurde, dass sie keinerlei Einfluss mehr auf das Leben ihrer ersten Tochter hatten. Wir recherchieren eine Blues Definition die uns überrascht und lesen den Song „Mercedes Benz.“ Bis Minute 16 reden wir noch über das Phänomen der Diva und diskutieren, inwiefern Judy Garland (oder auch Janis Joplin) eine Diva ist, im Sinne von Elisabeth Bronfen. Weiterlesen

Folge 67: The Doors Jim und John

Wir lesen die Memoiren von John Densmore, dem Schlagzeuger der Band The Doors: „Riders on The Storm. Mein Leben mit Jim Morrison und den Doors“ von 1990. Durch die Briefform am Anfang der Kapitel, eine posthum an Jim gerichtete Anklage, ein sehr gelungenes literarisches Werk. Vor allem die Parallele zu seinem Bruder der ebenfalls Jim hieß, psychisch krank war und sich früh das Leben nahm, macht das Buch so ergreifend. Wir interpretieren den Songtext von The End indem sich Jim als Lizard King mit Ödipuskomplex inszeniert. Jim Morrisons Gedichtband „The Lords and the New Creatures“ von 1970 ist vor allem für Filmphilosophen interessant, da Jim selbst auch Kinematografie studierte. Es erschien ein Jahr vor seinem Tod.

Podcastfail: Seitdem Messdiener nicht mehr am Blasebalg Luft in die Pfeifen treten müssen, sind Orgeln immer elektronisch:) Living Theatre https://de.wikipedia.org/wiki/The_Living_Theatre

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