Autor: cffaust (Seite 1 von 9)

Folge 81: Robert Gwisdek

Wir lesen „Der unsichtbare Apfel“ von Robert Gwisdek, alias Rapper Käptn Peng! Sein Buch von 2015 ist das philosophische Gedankenspiel eines Autisten über das Leben und die Unendlichkeit des Universums. Irgendwas zwischen Kafka und Nietzsche, wir sind begeistert! Wir stellen einen Vergleich her zu seinen Texten z.B. zu „Der Anfang ist nah“ das er zusammen mit seiner Band die Tentakel von Delphi. Entschuldigt die schlechte Soundqualität!

Folge 80: Till Lindemann

Wir lesen den Gedichtband von Till Lindemann „In stillen Nächten“ von 2013 und versuchen uns an einer Interpretation der Gedichte, die uns am besten gefallen haben. Außerdem empfehlen wir ein Video zu Rammsteins Song „Deutschland“ und stellen einen Bezug her zu der slowenischen Musikgruppe Laibach. Žižek taucht da auch mal wieder auf:)

Folge 79: Neujahrsfolge mit Rückblick

Wir machen eine Neujahrsfolge mit einem Rückblick auf unser Podcast-Lese-Jahr von 2020. Wir erinnern uns an das Musical Hamilton, unsere Fahrt nach London und Zagreb, und überlegen was unsere Lieblingsfolgen waren. Wir loben die Folgen von den Theaterwissenschaftsstudierenden der Uni Mainz und irgendwie kommen wir auf die Glocke in Bremen zu sprechen. Am Anfang verwechselt Cece ständig Jahre und Monate – sie hat sich die letzten 5 Monate kaum auf Bücher konzentrieren können, weil … naja die Neuigkeiten müsst ihr euch selbst anhören:) Leider hatten wir ein paar Soundprobleme, wir geloben Besserung im neuen Jahr.

Folge 78: Bela B. Scharnow

Wir lesen Bela B. Felsenheimers Buch „Scharnow“ von 2019 und konzentrieren uns zunächst auf die Handlung. Der erste Roman des Ärzte-Sängers. So viele Charaktere! Ein kleiner Vorort in der Nähe von Berlin, ein Nährboden für Verschwörungstheoretiker, gruselig aktuell. Ein ziemliches Erzählchaos – da darf man schon mal den Begriff Punk-Literatur fallen lassen, um nicht alles schlecht zu reden. Am Schluss schweifen wir ein wenig ab und landen bei Stand Up Comedy, wie wir da nur wieder gelandet sind?

Folge 77: Thees Uhlmann Sophia, der Tod und ich

Wir machen weiter mit unserer Reihe „Musiker die schreiben“ und lesen Thees Uhlmanns Buch „Sophia, der Tod und ich“ von 2015. Dem ehemaligen Tomte Sänger gelingt es auch auf Romanlänge schöne Texte zu produzieren. Wir reflektieren seine Darstellung des Todes als Trickster, erinnern uns als Bremen-Fans an die nordische Mentalität und finden auch in seinem Song Avicii (2019) Überschneidungen zu unserem Podcast. Weiterlesen

Folge 76: Berufsfeld Theaterverlag

„Man könnte sagen, dass das alles eigentlich immer ein Experiment war.“ – Brigitte Korn-Wimmer, Gründerin des Theaterstückverlags München, studierte Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Italienische Philologie in München, bevor sie als Dramaturgin arbeitete und schließlich einen Verlag gründete. Im Gespräch mit den Studierenden Laura Simon und Maraike Vandergrift vergleicht sie ihr Theaterwissenschafts-Studium damals mit dem „TheWi“-Studium heute, berichtet offen über anfängliche Schwierigkeiten bei der Verlagsgründung und gibt uns einen spannenden Einblick in den Alltag einer Verlegerin und die Zusammenarbeit mit Autor*Innen. In der anschließenden Fragerunde erzählt sie außerdem, inwiefern sie vom „Kind ihrer Zeit“ geprägt ist, was es mit den vielen Kinder- und Jugendstücken auf sich hat und was die Anstellungskriterien für einen Job in ihrem Verlag sind.
Am Ende des Gesprächs kann sie uns einen entscheidenden Tipp mitgeben: in jedes Berufsfeld mal reinschauen und nicht auf das hören, was andere sagen – wenn man etwas wirklich will, dann klappt das nämlich! Weiterlesen

Folge 75: Berufsfeld Regie

„Einfach mal loslegen!“ Das sind die Worte des Hausregisseurs Jan Christoph Gockel der Münchner Kammerspiele auf unsere Frage, wie er in drei Worten seinen Beruf beschreiben würde. Ein Rat der uns Studenten motiviert! Sein Werdegang verlief dabei nicht immer stringent und sei alles andere als abgeschlossen, als Regisseur befände man sich ständig in Ausbildung. Auch das Regie-Studium, das Jan-Christoph Gockel an der Ernst Busch in Berlin absolvierte, sei kein Muss als Voraussetzung für den Beruf. Immer wieder läuft es auf die Kontakte und die Praxiserfahrung hinaus, die man im Idealfall schon im Studium suchen sollte. Sich einfach mal den Raum nehmen etwas auszuprobieren: „Einfach mal machen“, alleine oder am besten zusammen in einer Gruppe, das ist etwas das Jan- Christoph Gockel uns Studenten der Theaterwissenschaft mitgeben möchte. Denn die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Künstler*innen und das gemeinsame Entwickeln einer neuen Sprache auf verbaler und künstlerischer Ebene, bedeuten ihm sehr viel. Seine Frage an uns am Schluss der Folge wirkt dabei noch lange nach: Was sind die Themen, die unsere Generation beschäftigen? Wie möchten wir Welt beschreiben? Lässt sich aus der Unsicherheit eine Energie entwickeln? #theaterstudiumundjetzt

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Folge 74: Berufsfeld Dramaturgie und Theaterpädagogik

“Dahin gehen, wo man ein ehrliches Interesse hat.“ So lautet Katrin Maiwalds Rat an uns Theaterwissenschafts-Studierende, welchen sie selbst früher bekommen und nun verwirklicht hat.
Katrin Maiwald ist momentan leitende Theaterpädagogin am „Theater der jungen Welt“ in Leipzig und arbeitete unter anderem in Mainz und Linz als Dramaturgin. Und das obwohl sie nie Dramaturgie studiert hat. Wir fragten: „geht das überhaupt?“ Katrin Maiwald setzt ein klares „Ja!“. Was für ein Stein uns da vom Herzen fällt! Im Gespräch mit Larissa Lubetzki und Mara Kühn erzählt sie ausführlich und zugänglich von ihren Jobs, die abwechslungsreich Theorie und Praxis vereinen. In den 60 Minuten klären wir mit Katrin Maiwald Fragen rund um Vertragssituationen, Vitamin B sowie Besonderheiten von intergenerationeller Theaterarbeit bis hin zur persönlichen Lieblingsliteratur. Im Austausch schwinden die Sorgen seitens der Studierenden bezüglich Berufseinstieg, Wohnortwechsel und der aktuell erschwerten Theatersituation durch Corona. Vielmehr ermöglicht er einen positiven, transparenten Ausblick für uns Studierende, über denen immer die Frage schwebt: #theaterstudiumundjetzt Weiterlesen

Folge 73: Theaterwissenschaft – und jetzt? Performance! Wissenschaft!

In der ersten Folge der Sonderreihe: „Theaterwissenschaft – und jetzt?“ führen Charlotte Hennen und Marvin Mohrhardt, Studierende der Theaterwissenschaft an der Uni Mainz, ein Interview mit Laura Brechmann und stellen Fragen über ihre Arbeit und ihren Werdegang: Wie fasst man in der künstlerischen Szene Fuß, wie entwickelt man ein Netzwerk? Wie bringt man alle Standbeine unter einen Hut? Laura Brechmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Gutenberg Universität Mainz und arbeitet zusätzlich als freie Performerin, Tanz- und Theaterjournalistin. In ihrer Arbeit verbindet sie wissenschaftliche Theorie mit künstlerischer Praxis und erforscht hauptsächlich Taumel und Schwindel als choreographisches Element in Tanz und Performance. Laura Brechmann berichtet, wie sie beides, Performance und Wissenschaft, in sich vereint und wie sie diese Schnittstelle für sich zu einem besonderen Merkmal machen konnte. Gerade während des Corona-Lockdowns steht sie, wie viele Kunst- und Kulturschaffende, vor Herausforderungen, die für Laura Brechmann aber wiederum auch eine besondere Greifbarkeit des Konzepts „Schwindel“ mit sich bringen. Wir sprechen über ihre Anfänge und Inspirationsquellen und dass sie sich, entgegen der Klischees, weniger mit narrativem, abgeschlossenem Theater beschäftigen möchte. Sie reizen eher unabgeschlossene Projekte, die auch frustrieren dürfen, ein Ansatz des stetigen work in progress der inspiriert! Weiterlesen

Folge 72: Musikvermittlung

CfFaust im Gespräch mit Musikvermittlerin Mona Heiler. Wo setzt Musikvermittlung an und was muss man studieren, um Musikvermittler*In zu werden? Mona Heiler berichtet von ihrem Studium, ihrer eigens gegründeten GbR „KlaWIR am Bahnhof“ und ihrer Arbeit im Zukunftslabor in Bremen. Gerade in Zeiten von Corona muss die Wichtigkeit solcher musikalischen Projekte in sozialen Brennpunkten hervorgehoben werden. Mona Heiler berichtet, wie gestärkt und motiviert Kinder und Jugendliche ihrem Alltag begegnen, wenn er von Musik und Kultur bereichert wird. So setzt auch die Aktion „KlaWIR am Bahnhof“ über eine punktuelle Kontaktaufnahme mit Musik im Alltag hinaus, auf eine regelmäßige Begegnung mit Musik und Musikschaffenden. Weiterlesen

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