Kategorie: Uncategorized (Seite 1 von 7)

Folge 63: Die Pest

Achtung! Dies ist eine Corona Folge! Wir tauschen uns aus wie wir die Zeit zuhause in Bremen oder in Belgrad herumbekommen und haben uns den Klassiker der Seuchen-Literatur herausgesucht: Die Pest von Camus! Ab Minute 16 berichten wir, warum es sich gerade jetzt lohnt Albert Camus zu lesen und ermutigen auch hier wieder zum Buch zu greifen. Aufgrund der Berichtform ist der Roman gar nicht so schwer zu lesen wie man denkt. Die Liebe in Zeiten der Cholera von Gabriel García Márquez heben wir uns jedoch für unsere spanische Reihe auf, Cece ist btw ziemlich enttäuscht von der Verfilmung. Wer Bock hat auf so richtig krasse Katastrophen-Literatur, der sollte lieber in unsere Folge über die Literaturgrundlage der HBO Serie Chernobyl reinhören. Bis dahin, bleibt gesund!

Folge 62: Music in times of Corona in Italy

CfFaust and her friend Christian Grosselfinger talk about the current situation with musicians in Italy during the Corona lockdown. Christian is Brazilian, he lived in Lisbon where the two met, and now lives in Florence, where he cannot work because of the corona virus. As a cellist, he explains his work with the loop machine, the perfect microphone and his feelings towards electric cellos. We hope that his planned world tour will bring him back to Bremen or Frankfurt, where he played in the Brazilian bar „Cafuchico“. Chris is the one of a kind citizen of the world, or how Cece prefers to call him: ein Weltenbummler. Besides his creative work as a composer and a visual artist on YouTube, he is always in the mood for a talk and getting to know the world. Feel free to contact and support him! Links below 🙂 P.S.: #podcastfail Cece prepared for this interview and expected it to be in Portuguese and switched to English very spontaneously, so she messes some of the conversation up i.e. by misunderstanding the word mobile home as mother town 🙂 forgive and let live:)

Weiterlesen

Folge 61: Nina Simone

Wir lesen die Autobiografie von Nina Simone „I put a Spell on you“! Was für ein Leben! Ihr Traum als erste schwarze Pianisten in der Welt der klassischen Musik berühmt zu werden, ging leider nie in Erfüllung, da der konservative Musikbetrieb durchdrängt war von rassistischen Strukturen. Also war sie gezwungen Jazzmusik zu spielen und trat unter ihrem Pseudonym Nina auf, damit ihre streng religiösen Eltern nicht mitbekamen, dass sie „Teufelsmusik“ spielte. Ein Leben lang gequält von einer doppelten Ausgrenzung wurde sie schließlich eine Ikone des Civil Rights Movements, womit wir an unsere Folge z.B. über Bob Dylan anschließen.

Folge 60: Keith Richards

Keith Richards zusammen mit Muddy Waters! Wir improvisieren einen Blues, lesen die Biografie „Life: Keith Richards“ (Co-Autor: James Fox) von 2010 und begeben uns auf eine Zeitreise mit den Rolling Stones. Vom England der Nachkriegszeit zu den Ursprüngen des Blues in den Ghettos der USA, von der Befreiung der Frau in den 1968ern zu den Stones in Kuba 2016. High werden mit John Lennon (#JohnLegend), Drogen-Entzugsberatung von Beatnik Burroughs – alles dabei:)

Folge 59: Bob Dylan

On the road again und wir beschäftigen uns mit Bob Dylan! Wir geben Einblick in den Film „I’m Not There “ von 2007 (Regie: Todd Haynes), in dem die vielfältigen Schaffensphasen von Bob Dylan in unterschiedlicher Starbesetzung dargestellt werden. U.a. spielt Cate Blanchett Bob Dylan, genial! Vor allem aber diskutieren wir die Dokumentation „Rolling Thunder Revue“ (2019) von Martin Scorsese. Eine Mockumentary ja oder nein? Wie schön sich durch die Freundschaft zwischen Allen Ginsberg und Bob Dylan unser Bogen schließt zu unseren Beatniks Folgen 4, 5 und 6. Als hätten wir es geplant:) #Podcaststruktur

Folge 58: John Lennon

Hi! Our name is Podcast Analphabeten. We’d like you to meet John Lennon. Im gleichen Jahr in dem Yoko Ono ihr Buch „Grapefruit“ veröffentlicht, erscheint auch John Lennons Sammlung von Kurzgeschichten, Gedichten und Zeichnungen „In his own Write“ (1964). Wir geben Einblick in das Werk und die Biographie von Philip Norman „John Lennon – Life“. Sein Leben war in jeder Hinsicht außerordentlich – musikalisches Talent, ein genialer Songwriter, eine verrückte Familiengeschichte, Yoko Ono als Seelenverwandte…  Lennons Persönlichkeit war extrem facettenreich – vom Punk-Rocker, Pilzkopf-Beatle, friedliebenden Aktivist bis zum Beatnik. Beim Gesang am Schluss brauchen wir aber eure Hilfe: Bitte Mitsingen!

Weiterlesen

Folge 57: Yoko Ono

In unserer Performance-Art-Reihe darf Yoko Ono nicht fehlen, denn sie ist so viel mehr als nur die Witwe von John Lennon! Schon 1955 entstanden erste Arbeiten von ihr und wir heben sie als Pioneer der Performance Art hervor: 1965 entstand ihr Cut Piece und 1974 führt Abramović Rhythm 0 auf, wo Zuschauer die Möglichkeit hatten, u.a. mit einer Schere ihren Körper zu bearbeiten. Wir sprechen darüber, wie Performance Art aus der Bildenden Kunst heraus entstand, klären den Unterschied von Performance und Performance Art und Cece wedelt dabei mit Fischer-Lichte:) Dann führen wir ein Piece von Ono aus ihrem Buch „Grapefruit“ (1964) auf, natürlich wieder nur als Parodie, aber für alle zum Mitmachen. Viel Spaß mit der Folge! Weiterlesen

Folge 56: Laurie Anderson

Wir reden über die musikalische Performance Künstlerin Laurie Anderson und führen mal wieder eine eigene Performance auf. Cece erzählt außerdem von der Inszenierung „Kanon“ von She She Pop im Mousonturm Frankfurt, bei der sie selbst auf die Bühne musste/durfte. Das passt natürlich thematisch perfekt, denn auch wir erinnern in unserem Podcast Performances und führen, mit ironischer Distanz:), Reenactments davon auf. Viel Spaß also mit unserer Version von „Oh Superman“ – wie bei Cage dürfen unsere Hörer mitmachen:) Weiterlesen

Folge 55: Migrationsliteratur 2

Emmas Kollegin Bojana Malovic ist bei den AnalphabetInnen zu Besuch. Bojana ist Übersetzerin und Dolmetscherin und hat mit Emma zusammen Germanistik studiert. Sie arbeitet und lebt in Belgrad und ist bei vielen Vereinen aktiv. Unter anderem bei DAKUB, dem Belgrader DAAD Alumni Club. Emma und Bojana reden über die Migration von Akademikern, warum Leute nicht genug lesen und über die drei Sitzungen, die DAKUB in diesem Sommer organisiert hat. Unser erstes Thema war der transnationale Roman von Ilija Trojanow „Die Welt ist groß und die Rettung lauert überall“ (1996). Die zweite Autorin, Doris Byer, schreibt in ihrer kulturologischen Studie „Essaouira endlich“ (2004) über die Migration von Österreich nach Marokko. In der dritten Sitzung bearbeiteten wir wieder eine österreichische Autorin – die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. In ihrem Text „Strahlende Verfolger“ kritisiert sie die deutschen Auswanderer  und ihre „Leitkultur“ und ironisiert den großen deutschen Geist, der, in Bojanas Worten, im Ausland „sehr kleinlich“ erscheint. Viel Spaß mit der Folge! Weiterlesen

Folge 54: Migrationsliteratur 1

Emma bereitet einen Belgrader Workshop für ehemalige DAAD StipendiatInnen aus Serbien vor zum Thema Migrationsliteratur. Was könnte man da am besten lesen? Cece schlägt die Autobiografie von Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) „Mein Leben“ (1999) vor, dessen Leben nicht nur durch die erschütternden Erlebnisse im Warschauer Ghetto geprägt ist, sondern auch von den literarischen Entdeckungen wie Heinrich Böll oder Ulla Hahn. Aber was wäre unser Podcast ohne HipHop Bezug? Cece zieht als literarisches Migrationsbeispiel die Songs “Quotentürke” (2013) und “Aber” (2018) von dem deutsch-türkischen Rapper Eko Fresh heran. Weiterlesen

« Ältere Beiträge

© 2020

Theme von Anders NorénHoch ↑